Ich spiele immer wieder gerne auf dem Smartphone. Es passt besser in die Lücken des Alltags als andere Games, denke ich mir. Am Ende geht aber doch oft wesentlich mehr Zeit dafür drauf als mir lieb ist. Meistens ist das allerdings für mich okay.

Dopamin ist ne schöne Sache. Immer wieder gibt es durch die Spiele im Alltag die Möglichkeit einen kleinen Sieg zu feiern, zu lächeln und sich zurückzulehnen. Angeblich kostet mich das nichts; Also kein Geld, das stimmt. Aber manchmal gibt es Momente, da merke ich, dass mich das Game leersaugt. Dann bezahle ich plötzlich mit Kraft, Kreativität, Inspiration und Freude auf der Suche nach dem nächsten kleinen Dopaminkick – und dann?

Nie mehr leer

Jesus spricht davon, dass das Wasser, das er uns gibt, und dass der Beistand, den er sendet, nicht verschwindet. Das Wasser wird in uns zur Quelle und der Beistand bleibt in Ewigkeit. Wenn mich dieses Gefühl beschleicht, dass ich ausgeraubt werde (und das kann nicht nur von ein mobile game kommen), dann ist es wohl an der Zeit diese Sache – wenigstens für eine Weile – aus dem Leben zu entfernen und mich mal wieder auf das zu konzentrieren, was mein Leben eigentlich füllt: das, was Gott gibt, weil es mich niemals leer zurücklässt.

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